Der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry sagte einst: «Eine Hochzeitsreise ohne Planung ist nur ein Wunsch.» – oder so ähnlich, zumindest würde der Autor dieses Textes das heute genau so sagen. Denn jede unvergessliche Reise braucht Vorbereitung. Die Ribi-Häxä haben deshalb nichts dem Zufall überlassen und ihre To-do-Liste für die anstehende Hochzeitsreise gewissenhaft abgearbeitet.
Die ersten «organisatorischen» Abklärungen führten uns bereits im November des letzten Jahres nach Alpnach an den Schränzerball. Dort wurden Tanzschritte geübt – schliesslich sollten diese auf der Hochzeitsreise sitzen (idealerweise sogar schon an der Hochzeit selbst). Und wie es halt so ist: Man nimmt sich viel vor, schiebt es aber gerne vor sich her – bis es «pressiärt».
Der eigentliche Planungsstress begann endgültig im Januar 2026. Frohsinn Tannenstellen, Bausyfäscht in Amsteg, Dorffasnacht Wolfenschiessen, Jubiläum der Chälti Sägler, Dosebängerball in Kägiswil und der Guuggeüberfall in Stans standen auf dem Programm. Mal ging es um Beziehungspflege (man weiss ja nie, vielleicht gibt es auf der Hochzeitsreise irgendwo Rabatt – das Studentenbudget freut’s), mal wurden Abläufe geübt und mal darum, die eigene Kondition zu überprüfen (Spoiler: ausbaufähig).
Der ganze Stress hat sich jedoch gelohnt: Die Planung für die Hochzeitsreise 2026 steht, ist bis ins letzte Detail durchdacht und in Stein gemeisselt. Weil es zu Hause am schönsten ist, fällt der Startschuss fällt am Schmutzigen Donnerstag mit der Tagwache in Dallenwil. Pünktlich zur Tagwache Stans treffen die Häxä im Kantonshauptort ein, danach geht es weiter zum Kinderumzug nach Wolfenschiessen. Am Abend führt die Reise zurück nach Stans.
Tag 2 der Hochzeitsreise beginnt erneut in Stans (wie Tony Castle einst sang: «6370 isch wo du wohnsch»). Die Ribi-Häxä wohnen zwar nicht dort, sind an der Coop-Fasnacht trotzdem nicht zu überhören. Am Abend geht es weiter nach Weggis an die Narren-Nacht (sehr zur Freude des Autors, der als Hobby-Magier mit dem Motto «Im Zeichen der Magie» natürlich voll auf seine Kosten kommt). Der Samstag steht dann ganz im Zeichen eines Jubiläums, nämlich jenem der Beggoschränzer, weshalb Beckenried fix auf dem Reiseplan steht.
Am «Schleckleche Sonntig» verschlägt es die Häxä nach Hitzkirch. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei, weshalb am Montagabend erneut Stans angesteuert wird. Dort werden auch langjährige Wegbegleiter (im Fachjargon besser bekannt als Alt-Häxä) anzutreffen sein. Der Höhepunkt der Hochzeitsreise folgt am Dienstag mit der Uislumpätä in Dallenwil. Kinderumzug am Nachmittag, Festbetrieb am Abend – der perfekte Abschluss einer intensiven Reise. Doch weil jede gute Reise ein kleines Nachspiel verdient, folgt am 21. Februar noch ein Ausflug nach Thayngen im Kanton Schaffhausen.
Die Koffer sind gepackt, die Hochzeitsreise kann beginnen. Verliebt, verlobt, verkatert – die Ribi-Häxä sind bereit für die Fasnacht 2026.
(Und falls trotzdem etwas schiefgeht: Das gehört bekanntlich zu jeder guten Hochzeitsreise.)